Konfiguration

Konzept

F├╝r den Betrieb des Datacake D Zero Modul ist keine Programmierung notwendig. S├Ąmtliche f├╝r den Betrieb notwendigen Einstellungen werden ├╝ber das Web-Interface der Plattform gesetzt.

Eine Konfiguration kann zu jedem Zeitpunkt stattfinden, egal ob die jeweilige D Zero dabei On- oder Offline ist. Auch kann eine ├änderung der Konfiguration w├Ąhrend des Betriebes vorgenommen werden. Die ├ťbertragung und ├ťbernahme einer Konfiguration (durch die D Zero) geschieht innerhalb weniger Sekunden.

Um die Konfiguration an einer D Zero vorzunehmen, ├Âffnen Sie das jeweilige Ger├Ąt und navigieren Sie mit Hilfe der Tab-Leiste zum Punkt "Konfiguration". Der Inhalt Ihres Browsers sollte dann in etwa wie folgt aussehen:

Offlinebetrieb

F├╝r die Konfiguration ist es nicht zwingend erforderlich, dass Sie die jeweilige D Zero angeschlossen und mit dem Portal verbunden haben. Die Konfiguration wird auf dem Server gespeichert und wenn die D Zero das n├Ąchste mal Online gehen wird, dann wird ein Abgleich mit der aktuell auf ihr gespeicherten Konfiguration durchgef├╝hrt.

Wenn diese Konfiguration von der, in der Cloud gespeicherten abweichen sollte, dann wird die Cloud die dort gesetzte Konfiguration an die D Zero ├╝bertragen. Somit k├Ânnen Sie die Konfiguration auch durchf├╝hren, wenn Ihre D Zero aktuell nicht Online oder Eingeschaltet sein sollte.

Single Point of Truth

SPOT steht als Abk├╝rzung von Single Point of Truth, deutsch ÔÇ×der einzige Punkt der WahrheitÔÇť, auch bekannt als SSOT, der Abk├╝rzung von Single Source of Truth, deutsch ÔÇ×der einzige Quell der WahrheitÔÇť.

Im Bezug auf Cloud und D Zero ist die Cloud der "Single Point of Truth". Dies bedeutet, dass die Konfiguration in der Cloud immer Vorrang hat. Sollte es aus welchen Gr├╝nden auch immer dazu kommen, dass die Konfiguration in der Cloud von der auf der D Zero abweicht, so wird die Cloud dar├╝ber informiert und diese schickt daraufhin die aktuelle Konfiguration an die D Zero.

Speichern

S├Ąmtliche ├änderungen m├╝ssen gespeichert werden. Best├Ątigen Sie Ihre Eingaben daher immer mittels Mausklick auf den Speichern-Button. Sollten Sie ├änderungen an einer Konfiguration durchf├╝hren und befindet sich auf dieser Seite ein "Speichern"-Button, dann m├╝ssen Sie diese ├änderungen mittels Mausklick auf den Button best├Ątigen.

Sie m├╝ssen die Einstellungen auch speichern, wenn Sie nur den Tab wechseln! Sollten Sie den Tab wechseln ohne zu speichern, dann werden die neu gesetzten Einstellungen nicht ├╝bernommen!

Allgemeine Konfiguration

Wenn Sie die Konfigurationsansicht ge├Âffnet haben, dann zeigt sich folgender Inhalt.

Name

Vergeben Sie einen eigenen Namen f├╝r Ihre D Zero.

Standort

Beschreibung des Standortes der D Zero.

Tags

Metadaten

Auflistung der Schnittstellen

In der Konfigurations├╝bersicht werden die jeweiligen Eingangs- und Ausgangstypen zusammengefasst in einem Panel dargestellt.

Zur Konfiguration kann der jeweilige Ein- und Ausgang ├╝ber den ÔÇ×BearbeitenÔÇť-Button ge├Âffnet werden. Die Konfiguration findet dann auf einer Unterseite statt.

Gemeinsames Konzept

S├Ąmtliche Eing├Ąnge besitzen bei der Konfiguration ein Konzept ein gemeinsames Konzept.

Allgemeine Einstellungen

Aktiviert

Aktiviert die jeweilige Schnittstelle in der Cloud. Erst durch Aktivierung kann diese Schnittstelle auch als Datenquelle f├╝r Dashboard und Co. verwendet werden. Nicht verwendete Schnittstellen m├╝ssen aber nicht zwangsl├Ąufig deaktiviert werden.

Name

Standardm├Ą├čig ist der Name der Schnittstelle auf die jeweilige Bezeichnung des Ein- oder Ausganges gesetzt. Hier kann ein alternative Name gew├Ąhlt werden. Dieser Name wird dann auch f├╝r die Auswahl der Quellen in den Widgets der Dashboards oder anderen Bereichen der Cloud verwendet.

Wird der Name nachtr├Ąglich ver├Ąndert, ├Ąndern sich auch die Bezeichnungen in den jeweiligen Bereichen der Cloud.

Abfrage der Eing├Ąnge

Die generische Firmware der Datacake D Zero fragt s├Ąmtliche Eing├Ąnge periodisch ab und ├╝berpr├╝ft, ob es den aktuellen Messwert an die Cloud ├╝bermitteln muss. Wann und ob das ├ťbertragen des Messwertes erforderlich ist, kann durch Parameter festgelegt werden.

Damit m├Âglichst viele Anwendungsf├Ąlle abgedeckt werden k├Ânnen, erlaubt die Firmware, dass nach drei unterschiedliche Kriterien bestimmt werden kann, ob ein Messwert ├╝bertragen werden muss.

  1. Interval

  2. Schwellenwert

  3. Geschwindigkeit

Wie sich diese jeweiligen Kriterien definieren und wie sich die Konfiguration zusammensetzt, wird nun in den n├Ąchsten Abschnitten genauer beschrieben.

Abfrage Intervall

Der aktuelle Messwert des jeweiligen Eingangs wird in regelm├Ą├čigen Abst├Ąnden, dem sog. Intervall, an die Plattform ├╝bermittelt.

Aktiv

Aktiviert die periodische Abfrage f├╝r den jeweiligen Eingang.

Abfrage Intervall

W├Ąhlt die Zeitspanne der periodischen Abfrage f├╝r den jeweiligen Eingang. Kleinstm├Âgliches Intervall betr├Ągt 10 Sekunden.

Hysterese

Ist die Hysterese gesetzt, so bedeutet dies, dass bei jeder periodischen Abfrage eine Ver├Ąnderung (+/-) des Messwertes um mindestens den dort eingegebenen Wert stattgefunden haben muss (im Vergleich zum vorherigen Durchgang). Ist dies nicht der Fall, wird der aktuelle Messwert nicht ├╝bertragen. Die Einheit des Wertes entspricht der Einheit des jeweiligen Eingangs.

Abfrage Schwellenwert

Konzept ├ändert sich der aktuelle Messwert des jeweiligen Einganges, unabh├Ąngig von der Zeit, um einen bestimmten Wert, wird dieser unmittelbar an die Plattform ├╝bertragen.

Aktiv

Aktiviert die Schwellenwert-Abfrage f├╝r den jeweiligen Eingang.

Hysterese

Änderung des Messwertes (+/-) im Vergleich zum vorherigen. Die Einheit des Wertes entspricht der Einheit des jeweiligen Eingangs.

Filter / Gl├Ąttung

Konzept Die Firmware der Datacake D Zero bietet die Option, einen Software-Filter auf den jeweiligen Eingang aufzuschalten. Dieser errechnet einen gleitenden Mittelwert ├╝ber einen definierten Zeitraum.

Aktiv

Aktiviert den Filter f├╝r den jeweiligen Eingang.

Mittelungszeit

Zeitraum in Sekunden, in der ein gleitender Durchschnitt errechnet wird.

Analoge Eing├Ąnge

Um die Konfiguration f├╝r einen analogen Eingang durchzuf├╝hren, navigieren Sie ├╝ber die Auflistung der Schnittstellen zu dem jeweiligen Eingang und ├Âffnen dessen Konfiguration ├╝ber einen Mausklick auf den "Bearbeiten" Button. Ihre Browser sollte dann in etwa folgenden Inhalt zeigen:

Allgemein

Hier k├Ânnen Sie dem Eingang einen gew├╝nschten Namen vergeben und diesen aktiveren. F├╝r eine detaillierte Beschreibung zu den jeweiligen Optionen - siehe: Allgemeine Einstellungen.

Sensor

4mA / 20mA

Eingabemaske f├╝r den Messbereich des angeschlossenen Sensors. Hier geben Sie den Wertebereich des Transmitter an. Diesen finden Sie in der Regel entweder als Angabe auf dem Sensor selbst - oder aber er ist in dem Datenblatt des Sensors angegeben.

Wenn Sie nicht genau wissen, wo dieser Wertebereich angegeben ist - oder wenn Sie keine Angaben zum Wertebereich finden, dann wenden Sie sich bitte an den Hersteller des Sensors.

Offset

Kompensiert Messabweichungen ├╝ber die Eingabe eines linearen Korrekturfaktors. Der jeweilge Wert wird entsprechend auf den Messwert auf- oder abgerechnet.

F├╝r einen negativen Korrekturfaktor muss ein "Minus" - als Vorzeichen gesetzt werden!

Einheit

Auswahl der Einheit des Messwert ├╝ber Drop-Down-Menu und Liste mit vordefinierten Einheiten. Diese Einheit wird auch im Portal f├╝r die Anzeige des Messwerts genutzt.

Ist die Einheit nicht in der Liste vorhanden, kann die Auswahl ├╝bersprungen und das Feld leer gelassen werden. Sie k├Ânnen mit Hilfe eines separaten Feldes eine eigene Einheit definieren.

Angezeigte Einheit (f├╝r Umrechnung verwendet)

Optionale Umrechnung des Messbereichs in eine gew├╝nschte Einheit. Diese kann ├╝ber Drop-Down-Menu aus Liste mit vordefinierten Einheiten ausgew├Ąhlt werden.

Ist die gew├╝nschte Einheit nicht aufgelistet, kann eine Umrechnung nicht stattfinden. Ist keine Umrechnung gew├╝nscht, muss keine Einheit ausgew├Ąhlt werden.

Angezeigte Einheit

F├╝r den Fall, dass eine Abk├╝rzung als Einheit angezeigt werden soll oder, dass die Liste mit vordefinierten Einheiten nicht die gew├╝nschte Einheit beinhaltet, kann dieses Freitext-Feld genutzt werden, um eine eigene Einheit festzulegen.

Kommastellen

Durch Umrechnung k├Ânnen Nachkommastellen entstehen. Dieses Feld bestimmt, wie viele dieser Stellen in der Darstellung angezeigt werden.

Abfrage Intervall

Setzt das Intervall, in dem neue Messdaten an die Cloud ├╝bermittelt werden. F├╝r eine detaillierter Beschreibung der jeweiligen Optionen - Siehe Abfrage Intervall.

Abfrage Schwellenwert

Setzt die Schwellenwert-├ťberwachung f├╝r den analogen Eingang. F├╝r eine detailliertere Funktionsbeschreibung - siehe Schwellenwert.

Gl├Ąttung

Setzt die Gl├Ąttung bzw. die Zeit, ├╝ber der ein Mittelwert f├╝r den jeweiligen analogen Eingang gebildet wird. F├╝r eine detailliertere Beschreibung zum Thema Gl├Ąttung - Siehe Gl├Ąttung.

Digitale Eing├Ąnge

Allgemeine Einstellungen

Siehe Allgemeine EinstellungenÔÇő

Auswahl des Typs

Schalter

An-Wert

Aus-Wert

Flankenz├Ąhler

Einheiten / Impuls

Setzt die Wertigkeit eines Impulses, sprich Anzahl der Einheiten pro eingehenden Impuls. Wenn Ihr Sensor z.B. Durchfluss misst und eine Wertigkeit von 5 Millilitern pro Impuls abgibt, so tragen Sie hier die Wertigkeit von 5 ein.

Einheit

Setzt die jeweilige Einheit. W├Ąhlen Sie dazu mit Hilfe des Drop-Down Menu einfach die gew├╝nschte Einheit aus der Liste aus. Sollte die jeweilige Einheit nicht in der Liste auftauchen, so ├╝berspringen Sie diesen Schritt oder w├Ąhlen eine beliebige Einheit aus (Sie k├Ânnen diese sp├Ąter ├╝berschreiben).

Angezeigte Einheit (wird f├╝r die Umrechnung verwendet)

Wenn Sie mit Ihrem Sensor z.B. Milliliter messen, Sie aber Liter ausgeben wollen, so k├Ânnen Sie dieses Drop-Down Menu nutzen, um die Einheit auszuw├Ąhlen, in die der Messwert umgerechnet werden soll. Finden Sie auch hier nicht die gew├╝nschte Einheit, dann ├╝berspringen Sie diesen Schritt.

Angezeigte Einheit

Dies ist ein Freitext-Feld. Hier kann eine individuelle Einheit angegeben werden. Ist keine Einheit in den jeweiligen Drop-Down Menus zu finden, k├Ânnen Sie hier eine eigene Einheit definieren.

Kommastellen

Durch Umrechnung oder Wertigkeit k├Ânnen ggf. Nachkommastellen entstehen. Dieses Feld legt fest, wie viele dieser Nachkommastellen in Dashboard und Co. angezeigt werden.

Abfrage Intervall

Nur in Verbindung mit Eingang konfiguriert als Flankenz├Ąhler!

Setzt das Intervall, in dem neue Messdaten an die Cloud ├╝bermittelt werden. F├╝r eine detaillierter Beschreibung der jeweiligen Optionen - Siehe Abfrage Intervall.

Abfrage Schwellenwert

Nur in Verbindung mit Eingang konfiguriert als Flankenz├Ąhler!

Setzt die Schwellenwert-├ťberwachung f├╝r den analogen Eingang. F├╝r eine detailliertere Funktionsbeschreibung - siehe Schwellenwert.

Temperatur Eing├Ąnge

Sensor

In diesem Abschnitt der Konfiguration setzen Sie einige Einstellungen f├╝r den jeweiligen PT100 Sensor.

Offset

Je nach Qualit├Ąt des PT100 Sensors gibt es Abweichungen zur tats├Ąchlichen Temperatur. Aber auch der Einsatzort des Sensors hat einen Einfluss auf die gemessene Temperatur.

Diese Abweichungen k├Ânnen Sie mit Hilfe einer Angabe des Offsets korrigieren. Geben Sie die gew├╝nschte Korrektur einfach als Wert in das Feld ein. Negative Werte ben├Âtigen ein - als Vorzeichen.

Einheit

Grunds├Ątzlich sollte die Einheit hier auf Celsius gestellt werden, da der PT100 Sensor grunds├Ątzlich den gemessenen Wert als Celsius ausgibt.

Angezeigte Einheit (wird f├╝r die Umrechnung verwendet)

Hier kann eine Einheit gew├Ąhlt werden, in die der Celsius-Wert des PT100 Sensor umgerechnet wird. Ist die gew├╝nschte Einheit nicht vorhanden, muss dieser Schritt ├╝bersprungen werden.

Angezeigte Einheit

Optional l├Ąsst sich ├╝ber das Textfeld ein individueller Freitext f├╝r die angezeigte Einheit festlegen.

Kommastellen

Durch Umrechnung und Abfrage k├Ânnen Nachkommastellen entstehen. Die Anzahl der Stellen k├Ânnen ├╝ber das Feld bestimmt werden.

Abfrage Intervall

Abfrage Schwellenwert

Gl├Ąttung

Digitale Ausg├Ąnge

Erweiterte Konfiguration

Puffer

Mobiler Datenverbrauch