Start Guide

Vielen Dank, dass Sie sich f├╝r die Nutzung der Datacake D Zero entschieden haben. In dieser Anleitung leiten wir Sie nun durch die notwendigen Schritte, um Ihre Datacake D Zero in Betrieb zu nehmen

Bevor Sie mit dem Anschluss von Sensoren oder Stromversorgung beginnen, empfehlen wir Ihnen, dass Sie die in dieser Anleitung beschriebenen Schritte der Reihe nach durchgehen, bzw. nach folgendem Ablauf:

  1. Benutzerkonto anlegen

  2. Datacake D Zero registrieren

  3. Sensoren anschlie├čen (wenn bereits vorhanden)

  4. Stromversorgung herstellen

  5. Konfiguration

Benutzerkonto auf der Datacake Plattform erstellen

F├╝r die Nutzung der D Zero m├╝ssen Sie sich auf der Datacake Plattform registrieren. ├ľffnen Sie dazu bitte folgenden Link in Ihrem Browser.

Sie sollten nun folgenden Inhalt in Ihrem Browser sehen:

Bitte nutzen Sie einen der folgenden Kompatiblen Browser: Google Chrome (empfohlen), Apple Safari, Firefox oder Microsoft Edge

Der Internet Explorer wird von Microsoft nicht mehr hergestellt und kann daher nicht mehr unterst├╝tzt werden.

F├╝llen Sie die jeweiligen Felder mit Ihren gew├╝nschten Eingaben aus und best├Ątigen Sie ├╝ber die Checkbox, dass Sie unseren Datenschutz-Erkl├Ąrungen und der AGBs zustimmen. Abschlie├čend best├Ątigen Sie Ihre Eingaben ├╝ber den Button "Account erstellen".

Mit der Best├Ątigung Ihrer Eingaben wird ein Konto angelegt und gleichzeitig loggen Sie sich automatisch in die Datacake Plattform ein. Sie sollten nun folgende Ansicht in Ihrem Browser sehen:

Dies ist die Ansicht Ihre aktuell noch leeren Workspaces, indem wir in den n├Ąchsten Schritten nun die Datacake D Zero registrieren und aktivieren.

Name des Workspaces

Wenn Sie bei der Registrierung das Feld "Firmenname" ausgef├╝llt haben, tr├Ągt Ihr Workspace automatisch den Namen Ihrer Firma. Sollten Sie das Feld freigelassen haben, so nutzt die Plattform die Kombination aus "Vorname + Name" als Bezeichnung Ihres Workspaces.

Die Bezeichnung Ihres Workspaces k├Ânnen Sie oben rechts auf der Plattform erkennen.

Es stehen Ihnen zu jedem Zeitpunkt folgende Optionen zur Verf├╝gung:

  • Namen des Workspaces bearbeiten

  • Eigenes Logo hochladen

Ihre Datacake D Zero registrieren

Bitte halten Sie f├╝r diesen Schritt das Modul weiterhin von der Stromversorgung getrennt. Wir werden das Modul in Betrieb nehmen, sobald es vollst├Ąndig registriert wurde.

Nun werden wir die Datacake D Zero

Navigieren Sie mittels linker Seitenleiste in Ihre Flottenansicht und klicken Sie dann bitte auf den Button "Ger├Ąt hinzuf├╝gen".

Es sollte sich nun folgender Dialog zeigen:

Hier tragen Sie bitte wie in Bildschirmfoto entsprechen dargestellt folgende Informationen ein:

Seriennummer

Auf der R├╝ckseite Ihrer D Zero ist ein Aufkleber angebracht, auf dem die Seriennummer des Moduls aufgedruckt wurde. Diese ist unter der Bezeichnung "Device-ID" zu finden.

Darstellung des Aufklebers mit Seriennummer (Device-ID) auf R├╝ckseite der D Zero

Tragen Sie bitte diese Nummer (Device-ID) in das Feld "Seriennummer" ein.

Name

Nutzen Sie dieses Feld um einen Namen f├╝r das Modul zu vergeben. Diesen k├Ânnen Sie zu einem sp├Ąteren Zeitpunkt noch bearbeiten.

Konfiguration ├╝bertragen

Wenn Sie zuk├╝nftig weitere D Zero Module anlegen und diese bereits konfiguriert sein sollten, k├Ânnen Sie hier die Konfiguration einer vorhandenen D Zero ├╝bertragen.

Ger├Ąt hinzuf├╝gen und konfigurieren

Abschlie├čend best├Ątigen Sie den Vorgang ├╝ber Bet├Ątigung einer der beiden Schaltfl├Ąchen. Da wir Ihre Datacake D Zero nun konfigurieren m├Âchten, bet├Ątigen Sie bitte die Schaltfl├Ąche "Ger├Ąt hinzuf├╝gen und konfigurieren".

Allgemeine Konfiguration der D Zero

Name

├ťber dieses Feld k├Ânnen Sie den Namen Ihrer D Zero zu jedem Zeitpunkt ver├Ąndern. Das Feld sollte den Namen tragen, welchen Sie bei Registrierung vergeben haben.

Standort

Optional k├Ânnen Sie hier eine Standort-Beschreibung vergeben, in etwa "Betriebsmodul, Schacht 4" oder "Schaltschrank Links" sowie eine Adresse, wie etwa "Von-Siemens-Str. 20".

Tags

Nutzen Sie Tags f├╝r die sp├Ąteren Nutzung in globalen Dashboards um Filter zu erstellen, die bei einer gro├čen Anzahl von Modulen, Messwerte auf Basis von Tags anzeigen.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Nutzung der Tags nicht relevant und wir geben hier erstmal keine Tags an.

Metadaten

Mittels Metadaten k├Ânnen Sie eigene Parameter oder Eigenschaften, wie etwa "Kundennummer" aber auch Grenzwerte f├╝r Messwerte vergeben.

Auch hier lassen wie die Metadaten erst einmal unangetastet, da Sie zum jetzigen Zeitpunkt ebenfalls nicht relevant sind.

Claiming / Pincode

Hier k├Ânnen Sie einen PIN-Code vergeben, welcher dann von Ihren Mitarbeitern, Kunden oder anderen Personen genutzt werden kann, um Zugriff auf das Ger├Ąt zu bekommen.

Auch hier werden wir diesen Schritt zur Erstinstallation ├╝berspringen. Lassen Sie das Feld f├╝r die Eingabe des Pin-Code einfach leer.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier:

Speichern

Wenn Sie ├änderungen an der Konfiguration vorgenommen haben, dann m├╝ssen Sie diese ├╝ber die "Speicher" Button best├Ątigen.

Inbetriebnahme der D Zero

Nun ist es an der Zeit, dass Sie Ihre D Zero mit ersten Sensoren verbinden und mit Spannung versorgen.

Anschluss der Sensoren

F├╝r eine schnelle Inbetriebnahme empfehlen wir Ihnen, dass Sie einen oder mehrere Sensoren des folgenden Typen zur Inbetriebnahme nutzen:

  • 4-20mA Transmitter (f├╝r z.B. Druck)

  • PT100 Temperatur-Sensor

  • Digital Eingang

4-20ma Transmitter

Um einen 4-20mA Transmitter mit der D Zero zu verbinden, k├Ânnen Sie einen der 6x Analog Inputs verwenden. Hier steht Ihnen jeweils zur Verf├╝gung:

  • +24V

  • Sense / GND

Stromversorgung der Transmitter

Vorteil der D Zero ist es, dass Ihre Transmitter die Stromversorgung direkt aus dem Modul beziehen k├Ânnen. Dies spart gerade bei Zwei-Leiter Transmitter den Verkabelungsaufwand erheblich.

Anschluss

Schlie├čen Sie Zwei-Leiter 4-20mA Transmitter (mit zwei Anschlusskabeln) nach folgendem Anschlussbild an:

Typ 2 - Anschluss eine Zwei-Leiter Transmitter

Zwei-Leiter Transmitter k├Ânnen Ihre Spannung- und Stromversorgung vollst├Ąndig aus der Datacake D Zero beziehen, auch wenn diese mehrere Sensoren betreiben muss (bis zu 6).

Transmitter mit drei Leitern (separate Leitung f├╝r Masse) werden nach folgendem Bild angeschlossen. F├╝r diesen Typen brauchen Sie in der Regel eine externe Klemmleiste.

Typ 3 - Anschluss eine Drei-Leiter Transmitter

Wenn Sie Drei-Leiter Transmitter nutzen, so kann es sein, dass diese f├╝r den Betrieb des Sensors einen h├Âheren Strom aufnehmen als die ├╝blichen 20mA. Hier k├Ânnen sie ggf. nicht die +24V Versorgung der Datacake D Zero nutzen, sollten mehrere Transmitter des Typs angeschlossen werden.

PT100 Temperatur-Sensoren

F├╝r Temperatursensoren des Typs PT100 bietet die Datacake D Zero Anschluss f├╝r bis zu drei PT100-Sensoren, mit folgenden Eigenschaften

  • Typ: PT100

  • Zwei-Leiter

Diese Sensoren k├Ânnen Sie nach folgendem Schaltbild mit der Datacake D Zero verbinden:

Digitaler Eingang

F├╝r die Erfassung von Schaltsignalen oder Statusmeldungen bietet die Datacake D Zero den Anschluss von bis zu 8 digitalen Eing├Ąngen.

Schlie├čen Sie diese nach folgendem Schaltbild an:

Die acht digitalen Eing├Ąnge der D Zero sind auf zwei Klemmbl├Âcke unterteilt. Pro Klemmblock stehen Ihnen jeweils 1x +24V und 1x GND zur Verf├╝gung. Nutzen Sie diese um eine Br├╝cke zwischen +24V und einem digitalen Eingang zu setzen und so erste Tests aufzubauen.

Spannungsversorgung herstellen

Wenn Sie Ihre gew├╝nschten Sensoren mit der Datacake D Zero verbunden haben, dann k├Ânnen Sie nun fortfahren und die Stromversorgung f├╝r das Modul herstellen.

Mobilfunk-Antenne anschrauben! Stellen Sie bitte vor Inbetriebnahme sicher, dass die im Lieferumfang befindliche Antenne auf den Anschluss der D Zero geschraubt wurde. Ein Betrieb der D Zero ohne Mobilfunk-Antenne kann das Modul besch├Ądigen!

Zur Info. Die Datacake D Zero ben├Âtigt eine Spannungsversorgung mit folgenden Eigenschaften:

  • +24V DC (12V - 27V DC)

  • Min. 10 Watt (Wir empfehlen +15 Watt)

Weitere Informationen zum Thema Spannungsversorgung und Netzteil finden Sie unter folgendem Link:

Verbinden Sie Ihre Datacake D Zero mit einer Stromversorgung wie folgt:

  • +24V DC: P01

  • Ground (GND): P02

ACHTUNG: Wenn Sie Ihr Netzteil mit 230V (oder anderer) Netzspannung betreiben, dann achten Sie bitte auf die Sicherheitshinweise, die der Hersteller des Netzteils mitgegeben hat. Das Arbeiten an 230V ist potentiell Lebensgef├Ąhrlich. F├╝hren Sie Arbeiten daher immer nur im ausgeschalteten Zustand durch!

Verbindung mit der Cloud herstellen

Sobald Sie die Datacake D Zero mit einer Spannungsversorgung verbunden und diese eingeschaltet haben, beginnt das Modul mit dem Vorgang, eine Verbindung ├╝ber das Mobilfunk-Netz zur Datacake Plattform aufzubauen.

Dieser Vorgang kann je nach Signalst├Ąrke und Dichte der Sendemasten einige Minuten beanspruchen. Ist die Verbindung aber einmal aufgebaut, liegt die Latenz ├╝blicherweise im Bereich kleiner als 2 Sekunden.

Statussignale und Leuchtmuster

Wenn Sie das Modul in Betrieb nehmen, dann sollten beide LEDs an der Frontblende aufleuchten. Ein der beiden LEDs signalisiert die korrekte Spannungsversorgung. Die zweite LED ist eine RGB-LED, welche je nach Betriebszustand, diesen mit entsprechendem Farb- und Leuchtmuster wiedergibt.

Netzsuche (gr├╝nes Blinken)

  • Farbmuster: Die RGB-LED blinkt gr├╝n.

  • Leuchtmuster: Moderates Blinken.

Verbindung mit der Plattform herstellen (schnelles gr├╝nes Blinken)

  • Farbmuster: Die RGB-LED blinkt Hell-Blau / Cyan-farbig.

  • Leuchtmuster: Schnelles Blinken.

Verbindung erfolgreich hergestellt (pulsierend, hell-blau)

  • Farbmuster: Hell-Blau / Cyan-farbig.

  • Leuchtmuster: Langsames pulsieren (auch "Atmen" genannt - Helligkeit nimmt abwechseln ab und dann wieder zu).

Keine Verbindung zum Mobilfunknetz (blaues, moderates Blinken)

  • Farbmuster: Dunkles, intensive Blau.

  • Leuchtmuster: Moderates Blinken.

Online Status einsehen

Online/Offline Status in der Ger├Ąte-Auflistung

Sie erkennen eine Erfolgreiche Verbindung mit der Datacake Plattform daran, dass sich neben dem Ger├Ąt in der Flotten-Auflistung (Flotte / Alle Ger├Ąte) ein "gr├╝ner Punkt" (siehe folgenden Screenshot) befindet. Dieser Signalisiert, dass innerhalb der letzten Stunde Daten vom Ger├Ąt an die Cloud ├╝bermittelt wurden.

Sollten Sie trotz erfolgreicher Verbindung keine Ver├Ąnderung (grauer statt gr├╝nem Punkt) erkennen, so laden Sie bitte die Webseite neu. Sollten Sie weiterhin keine Ver├Ąnderung erkennen k├Ânnen, so fahren Sie bitte fort und ├╝berpr├╝fen den Status mit Hilfe der hier beschriebenen, weiteren Methoden.

Zuletzt aktualisiert

Klicken Sie in der Flotten-Auflistung auf Ihre Datacake D Zero, es ├Âffnet sich die Ger├Ąte-Ansicht. Dort finden Sie im oberen Abschnitt die Angabe der Metadaten und darunter ebenfalls die Angabe, wann das Modul zuletzt aktualisiert wurde.

Wenn sich das Modul an der Plattform anmeldet oder Messwerte ├╝bertragen werden, so wird diese Information ebenfalls aktualisiert. Sie sollten hier also in etwa ein aktuelles Datum sehen.

Konfiguration von Sensoren

Ihre Datacake D Zero kommt im Auslieferungszustand mit einer Basis-Konfiguration. Diese sorgt daf├╝r, dass angeschlossene Sensoren und Signale erfasst und Messwerte an die Cloud ├╝bertragen werden.

Diese Konfiguration ist wie folgt definiert:

├ťbertragung der analogen Sensoren

  • F├╝nfmin├╝tiges Interval: 1x ├ťbertragung pro 5

  • Sofortige ├ťbertragung bei Ver├Ąnderung um +/- 0,5mA

├ťbertragung der digitalen Eing├Ąnge

  • Sofortige ├ťbertragung bei Ver├Ąnderung des Signals (High / Low)

├ťbertragung der PT100 Eing├Ąnge

  • Sofortige ├ťbertragung bei Ver├Ąnderung um +/- 0,5┬░C

  • F├╝nfmin├╝tiges Interval: 1x ├ťbertragung pro 5

Konzept

F├╝r jeden Eingang (und auch Ausgang - dazu sp├Ąter mehr) gibt es verschieden Methoden der Abfrage und ├ťbertragung der Messwerte. Wir nennen dieses Konzept "Watcher".

Jeder Eingangs-Kanal verf├╝gt ├╝ber:

  • Intervall-Watcher: Abfrage und ├ťbertragung nach Ablauf einer frei definierbaren Zeit.

  • Schwellenwert-Watcher: Abfrage und ├ťbertragung auf relative Ver├Ąnderung eines Messwertes.

  • Filter: M├Âglichkeiten der Gl├Ąttung eines schwankende Signal.

Abfrage der Sensoren festlegen

Die Einstellungen der Abfrage nennen wir "Kanalkonfiguration". Um diese zu ├Âffnen, navigieren Sie mittels Tab-Leiste in der Device-Ansicht zur "Konfiguration":

Scrollen Sie nun ein wenig nach unten, bis Sie zum Abschnitt "Felder" gelangen:

Im Falle der Datacake D Zero beginnt diese Auflistung mit den analogen Eing├Ąngen. Au├čerdem gibt eine Spalte den physikalischen Anschluss - das ├äquivalent an der Hardware - wieder.

Auflistung der D Zero Kan├Ąle als Datenbank-Feld. Startet mit den analogen Eing├Ąngen.

Um die Konfiguration f├╝r den jeweiligen Eingangskanal zu bearbeiten, ├Âffnen Sie das Dropdown Men├╝ am rechten Ende der Reihe und w├Ąhlen hier den Men├╝punkt "Kanalkonfiguration" aus:

Es zeigt sich folgender Dialog:

Intervall

Hier legen Sie eine zeitliche Abfrage fest.

Ist die hier festgelegte Zeit abgelaufen, so wird der Messwert des an dem Kanal angeschlossenen Sensor an die Plattform ├╝bertragen.

Sie k├Ânnen hier eine beliebige Zeit eingeben, wir empfehlen jedoch, dass Sie die Zeit gr├Â├čer gleich 1 Minute halten, da sonst das Datenvolumen vorschnell verbraucht werden kann.

Hysterese

Mit Hilfe der Option einer Hysterese k├Ânnen Sie eine Mindest-Messwerte-Ver├Ąnderung bestimmen. Sollte sich nach Ablauf der Zeit, der Messwert nicht um +/- dem Wert der Hysterese ver├Ąndert haben, so findet keine ├ťbertragung statt.

Nutzen Sie die Funktion der Hysterese um ├ťbertragungen nur dann stattfinden zu lassen, wenn eine sinnvolle Messwerte-Ver├Ąnderung vorliegt.

Die Definition einer Hysterese ist nicht zwingend erforderlich.

Schwellenwert

Aktivieren Sie diese Option der ├ťbertragung, dann wird ein Messwert immer dann ├╝bertragen, wenn eine Ver├Ąnderung des Messwertes um +/- des hier definierten Wertes stattgefunden hat.

Diese Art der ├ťbertragung ist unabh├Ąngig von einer Zeit. Achten Sie daher darauf, dass die hier gesetzte Ver├Ąnderung gro├č genug ausf├Ąllt, sodass Werte nicht im Sekundentakt ├╝bermittelt werden, was zu einem vorschnellen Verbrauch des Datenvolumens f├╝hren k├Ânnte.

Hysterese und Schwellenwert auf Basis eines fremden Wertes einstellen

Wie Sie in den Screenshots erkennen k├Ânnen, wurde der Wert f├╝r Hysterese und Schwellenwert auf Basis mA gesetzt. Es ist hier grunds├Ątzlich m├Âglich, dass Sie diese Werte in einer anderen Einheit angeben.

Daf├╝r muss jedoch erst eine Umrechnung in eine jeweilige Einheit stattgefunden haben. Dies erreichen Sie durch das Anlegen von sog. Mapping-Feldern. Der n├Ąchste Abschnitt dieses Dokuments zeigt Ihnen wie das geht.

Filter

Zuletzt k├Ânnen Sie noch eine Filter f├╝r den Kanal aktivieren. Dieser bewirkt, dass der Messwert vor Auswertung (also auch vor Intervall und Schwellenwert) ├╝ber einen Zeitraum "gegl├Ąttet" wird. Hier wird ein sog. rollender Durchschnitt ├╝ber den dort angegebenen Zeitraum errechnet.

Wertebereich f├╝r 4-20mA Sensoren festlegen

Da wir nun die Abfrage eingestellt haben, k├Ânnen wir uns jetzt darum k├╝mmern, dass wir den Wertebereich f├╝r eine 4-20mA Sensor setzen.

Hintergrund

Die Datacake D Zero ├╝bertr├Ągt die Messwerte der analogen 4-20mA Eing├Ąnge in Milliampere. ├ťber das Web Interface der Datacake Plattform k├Ânnen Sie diese Werte an den Wertebereich der angeschlossenen Sensoren anpassen.

Hierf├╝r m├╝ssen Sie den im Datenblatt des Sensors angegebenen Wertebereich in eine entsprechende Maske eintragen.

Wechseln Sie dazu wieder zur Konfigurations-Ansicht:

Wenn Sie nun etwas weiter nach unten scrollen, dann sehen Sie eine Auflistung an Datenbank-Feldern.

Zu jedem Eingangs-Feld ist im Auslieferungszustand ein Unterfeld angelegt worden. Dies sind sogenannte Mapping-Felder, welche den Ausgangs-Wertebereich (in Milliampere) an einen eigenen Wertebereich anpassen k├Ânnen.

Im folgenden Screenshot sehen sie das Ausgangsfeld (rot markiert) sowie dessen Mapping-Feld (blau markiert).

Um nun den Wertebereich des angeschlossenen 4-20mA Sensors einzutragen, navigieren Sie mit der Maus ├╝ber das Dropdown "Mehr", welches Sie am rechten Ende der Zeile des Mapping-Feldes (blau) finden.

Es ├Âffnet sich ein Menu, welches Ihnen diverse Optionen anzeigt. Klicken Sie f├╝r das Bearbeiten des Mappings auf die Option "Mapping bearbeiten". Es ├Âffnet sich folgender Dialog:

Wertebereich des Sensors setzen

Quelle

Legen Sie hier die Ausgangsbasis f├╝r die Umrechnung fest.

Wir bearbeiten hier ein Feld, welches im Auslieferungszustand bereits angelegt worden ist. Daher ist hier bereits der Ausgangs-Wertebereich entsprechend auf die 4-20mA Werte vordefiniert. W├╝rden Sie eine eigene Umrechnung angeben, so m├╝ssen Sie den Ausgangs-Wertebereich selbst festlegen.

Ziel

Geben Sie als Ziel-Wertebereich den Wertebereich des angeschlossenen 4-20mA Sensors an. Als Beispiel: Angeschlossener Drucksensor mit Wertebereich 0 - 50 Bar - entspricht dann:

  • 4mA = 0 Bar

  • 20mA = 50 Bar

Begrenzung aktivieren

Mit Hilfe der Option "Begrenzung aktivieren" setzen Sie eine Sperre f├╝r die Umrechnung. Ist die Option aktiv bedeutet dies, dass der ausgegebene Wertebereich immer zwischen 0 - 50 Bar liegt und diesen nicht verlassen kann, auch wenn z.B. ein Wert von 3mA einen negativen Wert in der Umrechnung zur Folge hat.

Andere Arten der Umrechnung

Wie Sie im Screenshot erkennen k├Ânnen, gibt es weitere Arten der Umrechnung (Look-Up Tabelle, Faktor). Mit Hilfe dieser Optionen k├Ânnen Sie Skalierungen anhand eines Faktors oder Statusmeldungen definieren. Dazu folgender Screenshot:

Auf diesem k├Ânnen Sie erkennen, wie wir ein weiteres Mapping-Feld hinzugef├╝gt haben, um einen Status-Text auf Basis der eingehenden Milliampere Werte des Sensors zu generieren. Dies kann genutzt werden, um eigene Statusmeldungen zu erzeugen.

Sie k├Ânnen zu jedem Sensor weitere Mapping-Felder hinzuf├╝gen.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter folgendem Abschnitt:

Speichern

Vergessen Sie bitte nicht das Speichern. Sollten Sie ├änderungen vorgenommen haben, so m├╝ssen diese ├╝ber den "Speichern" Button best├Ątigt werden.

Einheit anpassen

In den oberen Screenshots k├Ânnen Sie erkennen, dass wir f├╝r das Mapping die Einheit "Bar" definiert haben.

Sie k├Ânnen selbst eine Einheit vergeben indem Sie im Dropdown Menu des Mapping-Feldes die allgemeinen Einstellungen f├╝r das Feld ├Âffnen:

Es zeigt sich folgender Dialog:

Hier k├Ânnen Sie die Einheit bestimmen, in der die Werte des Mapping-Feldes angezeigt werden. Die Eingaben finden als Klartext-Information statt. Sie k├Ânnen hier jede Bezeichnung oder Einheit definieren.

Wie Rechne ich eine Einheit um?

Die Umrechnung von Einheiten findet ├╝ber das Anlegen weiterer Mapping-Felder statt. M├Âchten Sie z.B. die Einheit "Bar" in "Pascal" umrechnen, so wird dem analogen Eingang ein weiteren Mapping-Feld hinzugef├╝gt, indem der Wertebereich des Sensors (mA) dann auf die Zieleinheit (Pascal) umgerechnet wird.

Eigene Mapping-Felder anlegen

Sollten Sie weitere Umrechnungen oder Statusmeldungen auf Basis der Messwerte der angeschlossenen Sensoren berechnen lassen wollen, so k├Ânnen Sie jederzeit weitere Mappingfelder anlegen.

Wie das geht, und was es noch f├╝r Mapping-Typen gibt, erfahren Sie hier:

PT100 Temperatursensoren konfigurieren

Die Konfiguration f├╝r angeschlossene PT100 Sensoren gestaltet sich nach dem selben Prinzip, wie es auch f├╝r die 4-20mA Sensoren durchgef├╝hrt werden muss.

Der Messbereich wird jedoch von der D Zero bereits als Wert in ┬░C angegeben. Es muss daher keine Anpassung an einen Messbereich stattfinden.

Konfiguration des Abfrage-Intervall und Schwellenwert

Auch das Konzept Abfrage Intervall und Schwellenwert greift bei einem PT100 Sensor ebenfalls. Um die Konfiguration vorzunehmen, ├Âffnen Sie die Kanalkonfiguration eines jeweiligen PT100 Sensors wie folgt:

Es wird dann wieder der bereits aus den 4-20mA Eing├Ąngen bekannte Dialog angezeigt:

Dialog f├╝r die Einstellungen des Abfrage Intervall und Schwellenwert

Konfigurieren Sie die Abfrage entsprechen der Angaben in dem Dialog.

Digital Eingang konfigurieren

Wenn Sie an Ihrer Datacake D Zero einen digitalen Eingang nutzen, um Statussignale zu erfassen, dann ist dieser Eingang bereits mit einer Grundkonfiguration ausgestattet. Diese verh├Ąlt sich dabei wie folgt:

  • Kommt es zu einer Signalver├Ąnderung (High / Low), dann wird der aktuelle Zustand unmittelbar an die Plattform ├╝bermittelt (Schwellenwert-Abfrage).

  • Es findet keine zeitliche Abfrage (Intervall) statt. Die ├ťbertragung findet nur auf Ver├Ąnderung des Signals statt.

Dieses Verhalten k├Ânnen Sie weiter bestimmen. Es ist m├Âglich, dass Sie parallel zur Schwellenwert-Abfrage eine zeitliche Abfrage (Intervall) setzen. Jedoch wird auch dann nur eine zeitliche ├ťbertragung durchgef├╝hrt, wenn das Signal sich zuvor ver├Ąndert hat.

In der Regel werden diese Eing├Ąnge genutzt, um Schaltsignale oder Statusmeldungen einer SPS, etc. abzufragen. Hier empfiehlt es sich, dass Sie die Abfrage-Einstellungen f├╝r den Kanal in der Grundeinstellung belassen, da so sichergestellt ist, dass die Werte auch sofort ├╝bertragen werden (unabh├Ąngig von einer Zeit).

Wenn Sie Einstellungen an der Abfrage vornehmen wollen, dann k├Ânne Sie das auf dem gewohnten Wege durchf├╝hren:

Eigene Werte f├╝r Status vergeben

Mit Hilfe eines Mapping-Feldes k├Ânnen Sie die ├Ąquivalenten Werte f├╝r den Ein/Aus-Status des Eingangs festlegen. Erstellen Sie hierzu ein Mapping-Feld:

Setzen Sie dann Ihre Bezeichnungen entsprechend des folgenden Screenshots (als Beispiel):

Dashboard erstellen und bearbeiten

Im Auslieferungszustand und bei Inbetriebnahmen wird f├╝r Sie ein Standard-Dashboard angelegt. Dieses wird Ihnen angezeigt, wenn Sie die Ger├Ąteansicht Ihrer Datacake D Zero ├Âffnen. Es zeigt sich dann in etwas folgende Ansicht:

Dieses Dashboard dient als Starthilfe bzw. Basis f├╝r weitere Bearbeitungen. Auch k├Ânnen Sie mit Hilfe des Dashboards sofort erkennen, ob angeschlossene Sensoren bereits Daten liefern.

Ebenfalls k├Ânnen Sie mit Hilfe der Schaltfl├Ąchen die Ausg├Ąnge Ihrer Datacake D Zero ansteuern.

Auch auf dem Smartphone

Wenn Sie Ihre Datacake D Zero ├╝ber die Datacake Smartphone App ├Âffnen, wird Ihnen das Dashboard dort ebenfalls entsprechend der Basiskonfiguration angezeigt. Laden Sie sich dazu einfach die App aus dem App Store herunter und melden Sie sich mit Ihren Benutzerdaten an.

Editierung des Dashboards

Sie k├Ânne das Dashboard Ihrer Datacake D Zero jederzeit anpassen. Starten Sie dazu einfach den Editiermodus, indem Sie (wie im Screenshot dargestellt) die Schaltfl├Ąche am rechten Ende der Tab-Leiste aktivieren:

Korrekter Werteberich anzeigen lassen

Im Auslieferungszustand ist das Dashboard so konfiguriert, dass die Anzeige-Widgets des Dashboards den Milliampere Wert der 4-20mA Eing├Ąnge zeigen. Dies ist darin begr├╝ndet, dass wir bei Auslieferung nicht wissen, was f├╝r Sensoren sp├Ąter angeschlossen werden.

Um nun den korrekten Wertebereich anzeigen zu k├Ânnen, m├╝ssen Sie die Quelle der Anzeige ├Ąndern und diese auf das Feld mit korrektem Wertebereich setzen. Dazu gehen Sie wie folgt vor:

Einstellungen der Widgets ├Âffnen

├ľffnen Sie dazu wie oben beschrieben den Editiermodus des Dashboard und anschlie├čend w├Ąhlen Sie das jeweilige Widget aus und ├Âffnen dessen Einstellungen ├╝ber das im folgenden Screenshot markierte Symbol.

Sie sollten nun folgenden Dialog angezeigt bekommen:

Hier k├Ânnen Sie die individuelle Konfiguration f├╝r das Widget setzen. Was uns aktuell interessiert, ist die Einstellung f├╝r das Feld. Hier wird das Feld aus der Datenbank ausgew├Ąhlt, welches genutzt werden soll, um dessen aktuellen Messwert anzuzeigen.

Wir w├Ąhlen hier nun das dazu erzeugte Mapping-Feld aus:

Best├Ątigen Sie Ihre ├änderungen ├╝ber Bet├Ątigung des "Speichern"-Buttons. Die Anzeige wird automatisch aktualisiert.

Wenn Sie nun den Editiermodus des Dashboards verlassen (├╝ber Schaltfl├Ąche oben rechts), dann wird Ihnen nun ein aktualisiertes Widget angezeigt:

Regeln definieren